Category Manager und Einkäufer im Handel

Das Category Management, zu Deutsch Warengruppen-
management, verbindet den Handel mit der Konsumgüter-
industrie. Die Aufgabe von Category Managern ist es, Produktgruppen nach Kundenbedürfnissen zusammenzustellen und optimal zu präsentieren. Sie arbeiten also an der Schnittstelle zwischen Konsumgüterindustrie und Handel. Meist bündeln Unternehmen Category Management und Einkauf in einer Hand, um Konsumentenbedürfnisse auf möglichste effiziente Weise zu erfüllen.

Aufgaben eines Category Managers: Den Kunden verstehen und auf seine Bedürfnisse reagieren

„Category Manager arbeiten stetig daran, eine Warengruppe für den Markt zu optimieren“, erklärt Jörg Volkmann, Geschäftsführer des Personalvermittlers carrisma. So verantwortet beispielsweise ein Category Manager, der für eine Milchmarke arbeitet, auch die umliegenden Bereiche, wie Joghurt, Sahne oder Butter. Er kümmert sich also darum, die Warengruppe entsprechend der Kundenbedürfnisse zusammenzustellen und optimal zu präsentieren. Außerdem entwickelt ein Category Manager Strategien für die Zusammensetzung der Sortimente. So können Produkte aus unterschiedlichen Sparten thematisch passend zusammengestellt werden, wie beispielsweise Brot und Marmelade.

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Der Handel im Wandel: Category Manager und Einkäufer auf dem Prüfstand

Für Category Manager gilt es herauszufinden, welche Produkte aus Sicht des Kunden zusammengehören – im klassischen stationären Handel wie auch im E-Commerce.  So können Wege beim Einkaufen verkürzt und Impulskäufe ausgelöst werden. „Wer sind meine Kunden? Wie erreiche ich sie? Passen die Konzepte des Handels mit denen des Herstellers zusammen?“ Diese Fragen sollte sich ein Category Manager täglich stellen, so Branchenexperte Jörg Volkmann.

Category Manager und Einkäufer im Handel

Anforderungen an Category Manager: Erfahrung in Handel, Marketing und Vertrieb erwünscht

Ein wichtiges Instrument von Category Managern ist die Marktforschung. Auf Basis gewonnener Daten werden Kundengruppen definiert und Verkaufsstrategien festgelegt. So kann der Prozess von der Konzeption bis zur Präsentation der Produkte optimiert werden. Das ist allerdings mit relativ hohem Aufwand verbunden. „Category Management ist eher ein Thema für größere Unternehmen, die sich mehr über Markenartikel und weniger über den Preis definieren“, erklärt Jörg Volkmann. Aus Erfahrung weiß er: Das Jahresgehalt von Category Managern liegt bei circa 65.000 Euro brutto. „Beliebt sind bei Unternehmen Bewerber, die bereits Handels- und Vertriebserfahrung mitbringen und über Marketingwissen verfügen“, so Volkmann.

Category Management und Einkauf – wo ist der Unterschied?

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Im Unterschied zum Category Management bestehen die Aufgaben des Einkaufs darin, Einkaufsverhandlungen für definierte Warenbereiche zu führen, die Einkaufsstrategie weiterzuentwickeln und geeignete Lieferanten unter Berücksichtigung der Logistikanforderungen auszuwählen. Einkäufer sorgen für die Produktentwicklung und führen permanente Marktbeobachtungen und Trendanalysen zum Kaufverhalten durch. Im Einkauf winkt Bewerbern ein Jahresgehalt zwischen 50.000 und 70.000 Euro brutto – je nach Erfahrung, Unternehmensgröße und Bundesland.

Entwicklung von Eigenmarken: Category Management und Einkauf arbeiten Hand in Hand

Ein gemeinsames Aufgabenfeld bedienen Category Manager und Einkäufer, wenn es um die Entwicklung von Eigenmarken geht. Diese sind Alternativen zu Markenartikeln der Industrie und bieten Konsumenten ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Aus Sicht von Handelsunternehmen sind Eigenmarken ein willkommenes Mittel, um sich vom Wettbewerb abzuheben und gleichzeitig die eigene Marge zu verbessern. Auch ist das Verhältnis von Einkaufs- und Verkaufspreis für Handelsunternehmen günstiger als bei Herstellermarken und die Gewinnspanne dadurch größer.

Ansprüche an Jobkandidaten: Analytisches Denken, Zahlenverständnis und Marketingkenntnisse gefordert

Sowohl für Stellen im Category Management als auch im Einkauf, sind gewisse Voraussetzungen wichtig: Gefragt sind gute Kenntnisse in Marketing, Marktforschung und Statistik sowie analytische Fähigkeiten. Nur so kann das Kundenverhalten erfasst und entsprechende Optimierungsstrategien entwickelt werden. „Ein gesunder Menschenverstand gehört ebenfalls dazu“, ergänzt Jörg Volkmann. Der hilft dabei, sich in den Kunden hineinzuversetzen und die richtigen Schlüsse für die Positionierung der Produkte zu ziehen.

carrisma Geschäftsführer Jörg Volkmann

Jörg Volkmann – Geschäftsführer

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