Vor fast einem Jahr habe ich hier einen Blogbeitrag zum Thema Homeoffice veröffentlicht. Da konnte noch niemand ahnen, dass diesbezüglich eine erstaunliche Dynamik stattfinden wird. In der Lockdown Phase im Frühjahr haben laut einer Umfrage von XING zwei Drittel aller Deutschen im Homeoffice gearbeitet.

Corona hat alles verändert….oder doch nicht?

Jörg VolkmannGeschäftsführer carrisma

Home-Office: die Vorteile für die Arbeitnehmer

Was haben wir nun daraus gelernt? Zunächst einmal: dass es geht! Aus dem Stand, ohne große Planung.

Positiv bestätigt wurde, dass man viele prozessuale Tätigkeiten ebenso gut von zu Hause aus wie im Büro erledigen kann; manche sogar im Homeoffice besser, weil es dort „mehr Ruhe“ und nicht so viele Störungen gibt, abgesehen von Kindern, (Ehe-) Partnern und sonstigen Hausmitbewohnern.

Ebenso ist das Wegfallen des „Pendelns“ ausschließlich als vorteilhaft zu beschreiben. Der Arbeitnehmer spart Zeit und Geld und die Umwelt profitiert zusätzlich in erheblichem Maße.

Ebenfalls sind viele Führungskräfte zu der Erkenntnis gelangt, dass sie ihren Mitarbeitern auch dann vertrauen können, wenn diese nicht im Büro nebenan, sondern „unkontrolliert“ von zu Hause aus arbeiten.

Pausen kann man in der Regel zu Hause sinnvoller nutzen als am Arbeitsplatz.

Last but not least ist die Ansteckungsgefahr im Homeoffice nicht oder kaum vorhanden.

Arbeitnehmer bestätigen auch Nachteile einer Home-Office Lösung

Mit zunehmender Dauer eines Vollzeit Homeoffices beklagen viele Arbeitnehmer eine immer schwieriger werdende Trennung von Arbeit und Freizeit. Das Gefühl des „immer on Seins“ nimmt stetig zu.

Teams, Skype und ähnliche Systeme sind punktuell prima, können aber langfristig Face to Face Meetings nicht wirklich ersetzen.

Führungskräfte bestätigen weiterhin, daß das dauerhafte Führen ins Homeoffice hinein bzw. vom Homeoffice aus mental schwieriger, anstrengender und aufwendiger ist.

Home-Office Erfahrungen als Chancen für die Zukunft

Auch darf man die Innovationskraft spontaner Treffen auf dem Flur oder in der Kaffeeküche nicht unterschätzen. Jemand wirft eine Idee in den Raum, ein anderer greift diese auf und spinnt sie weiter und ein dritter verwirft alles und entwickelt eine neue. Natürlich kann man auch nach Beendigung eines Skype Meetings eine Idee weiterspinnen. Dann aber alle Teilnehmer wieder „anzuskypen“ ist eine nicht zu unterschätzende Hürde.

Echte Innovation ist etwas Soziales; ein Prozess, der gemeinsam weiter führt als alleine!

Fazit: Jeder Einzelne hat in diesem Jahr in Bezug auf das Thema Homeoffice einiges gelernt bzw. lernen müssen. Jetzt gilt es, das Gelernte für die Zukunft sinnvoll zu nutzen.

Jörg VolkmannGeschäftsführer carrisma

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